Google erkennt IQ anhand der Suchanfrage
Jun 9th, 2009 | By Anonym | Category: LeitartikelAngeregt durch diese Gegenüberstellung von Googles Vorschlägen auf Frageanfänge, welche auf einen stärker oder schwächer gebildeten Suchenden hindeuten, habe ich das ganze auch mal auf Deutsch ausprobiert. Das Ergebnis ist genauso eindeutig wie im Englischen. Die Art und Weise, wie eine Frage formuliert wird, lässt Rückschlüsse darauf zu, wie ansprechend das Thema ist, nach dem gesucht wird.
IQ Targeting?
Dieser Rückschluss könnte langfristig auch für das Targeting bestimmter Bildungsschichten interessant werden. Sachbücher wird man eher im Segment der besser gebildeten los, während Handy-Klingeltöne eine ganz andere Zielgruppe haben.
Webaffin = Dumm?
Insgesamt denke ich aber, dass die Aussage nicht ganz korrekt ist. Denn die meisten webaffinen Menschen werden ihre Fragen an Google eher simpel formulieren. Auch die Qualität der SERP ist bei einer Suche nach “How to…” deutlich besser als bei “How might one…”. Siehe zum Beispiel how might one change a tire und how to change a tire.
Insofern sind es nicht unbedingt die besser gebildeten, sondern die gebildeten und nicht webaffinen Suchenden, die man über solch wohlformulierte Fragen erreichen kann.
Der Vergleich
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Ob man durch die Satzstellung wirklich den IQ eines Menschen unterscheiden kann , naja das mag man wohl bezweifeln. Ich suche auch eher mit Variante 1 , da ich nicht immer davon ausgehe , den perfekt passenden Satz bzw. die Lösung zu finden, trotz Suggest.
Ich denke schon das man aufgrund der Formulierung eine Menge über die Person “die dahintersteckt” erfahren kann. Aber interessant, dass dadrüber eine Studie gemacht wurde^^
Man kann dadurch nicht den IQ messen, da es auch Menschen gibt, die trotz einiger angesammelter Bildung einen niedrigen IQ haben. Aber klammern wir mal fein säuberlich auseinander=
Bildung hat nicht zwingend mit Intelligenz zu tun. Bildung kann zwar durchaus mit Hilfe von Intelligenz erreicht werden -dennoch ist Bildung ein zu weicher Begriff. So steht das Wort vom faktischen her nur (oder sollte ich “nahezu ausschließlich” eingeben -damit das Ergebnis einer höheren Bildungsanforderung entspricht?) für einen bestimmten ausführlich gelernten Bereich. Manche nennen das auch “Fachidiot”. Was lernen wir daraus? Bildung ansich (alternativ= für sich selbst genommen) ist ein Begriff für die Spezialisierung auf einem/mehreren Gebiet(en). Also ein simpler Lernprozeß. Im Gegensatz zu den einfachen Lernprozessen in der Schule damals bedeutet das -umgelegt auf das Berufsleben- allerdings oftmals auch Weiterbildung. entweder indirekt zwanghaft oder durch Wissenshunger.
Nur, weil ein Mensch eine einfach gehaltene Suchanfrage startet, läßt sich daraus nicht ablesen bzw. deuten, zu welcher Gesellschaftsschicht er/sie gehört. Das ist eine klassische Fehlinterpretation. Natürlich sind es Mehrheiten, die Klischees verursachen und/oder eben prägen. Alber stumpf verallgemeinern läßt sich das nicht. Andersrum ist es auch nicht besser. Nehmen wir das Bild und schauen nach rechts: Da stehen lediglich speziellere, weil zielgerichtetere Suchanfragen.
Das wäre ein prima Überleitungspunkt zum Thema “Suchanfragen werden immer länger”. Aber das ist eine andre Abteilung. Es ist aber deutlich der Trend erkennbar, die Suchmaschine auch als solche zu nutzen, statt unscharf zu googeln. Das wiederum ist seit jeher der Zweck jeder Suchmaschine: Genau die Information zu bekommen, die man sucht.